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LTU International Airlines
2006: Die INTRO erwirbt 100% an der LTU Gruppe, welche neben Lufthansa und Condor zu den einzigen Langstreckenanbietern Deutschlands zählt. Seit der Pleite von Swiss Air, welche bis 2002 Eigentümerin der LTU gewesen war, schreibt die LTU tiefrote Zahlen. Mit einem Umsatzvolumen von über einer Milliarde Euro, Deutschlands neuester Flotte mit 15 Airbus 320 und 321 sowie 12 Airbus A330, ist die LTU die viertgrößte Airline in Deutschland im Jahr 2006. Peter Oncken nimmt den Platz des CEO ein und Hans Rudolf Wöhrl leitet als Vorsitzender den Aufsichtsrat.
In kürzester Zeit
- wird die Kostenstruktur der LTU unter die Lupe genommen und überdacht.
- wird die Gesamtstruktur auf den Prüfstand gestellt und Nicht-Kerngeschäfte von der Airline getrennt.
- wird das Konzept der LTU überarbeitet und der Fokus auf den Einzelplatzverkauf und die Frequenzerhöhung verstärkt.
- wird der Langstreckenverkehr durch zwei weitere A330-200 pro Jahr auf Wachstum getrimmt, wobei die Mittelstrecke, ohne großes Wachstumspotential, weiter bedient wird.
- werden diverse Schritte eingeleitet, um unprofitable Strecken Schritt für Schritt einzustellen.
- wird außerdem ein transparentes Tarifsystem implementiert.
2007: Innerhalb eines Jahres verzeichnet die LTU ein Umsatzwachstum von 12% und der Break-Even wird bereits im Finanzjahr 2007 erreicht.
Am 27. März werden sämtliche Anteile der LTU an die Air Berlin verkauft.
Am 17. August tritt Herr Peter Oncken, nachdem der Verkauf der LTU vom Kartellamt genehmigt wurde, als CEO zurück.